Lerntipps
Lernen, das hängen bleibt
Kurz erklärt, mit Studien belegt und heute noch ausprobiert. Nicht jeder Tipp passt zu jedem Kopf. Probier aus, was dich anspricht, und behalte, was wirkt.
Für Sprachen: Stift weg, Ohren auf.
Als Baby hast du zuerst zugehört, dann gesprochen und erst viel später gelesen. Heute sprichst du akzentfrei. Warum nicht auch die zweite Sprache so lernen?
Lies es nicht nochmals. Frag dich ab.
Wer sich selbst abfragt, behält mehr als jemand, der den Text immer wieder liest.
Kurz und oft schlägt lang und einmal.
Dreimal kurz, verteilt über die Woche, bleibt besser als einmal lang.
Was du kannst, kommt nach hinten.
Karteikarten, klug sortiert: Schwieriges siehst du oft, Gekonntes immer seltener.
Leg es in deiner Wohnung ab.
Mit dem Gedächtnispalast hängst du Dinge an Orte, die du schon kennst. Und gehst sie im Kopf ab.
Namen merken: Mach aus dem Namen ein Bild.
Ein Name allein ist schnell weg. Verbunden mit einem Bild bleibt er.
Übe durcheinander.
Nicht zehnmal dieselbe Aufgabe, sondern verschiedene Typen gemischt.
Falsch raten hilft.
Wer eine Antwort versucht, bevor er sie kennt, merkt sich die richtige danach besser.
Erklär es jemandem.
Was du in eigenen Worten erklären kannst, hast du verstanden.
Zeichne die Idee.
Wie sähe sie als Skizze aus? Niemand muss sie sehen.
Ideen kommen beim Gehen.
Für Ideen und Zusammenhänge: raus und laufen. Für Formeln und Details: sitzen.
Mach aus deinem Stoff ein Hörstück. Und geh raus.
Lass dir von der KI eine Erklärung oder Geschichte zum Anhören machen. Dann ab ins Grüne.
Markieren fühlt sich nach Lernen an.
Ist es oft nicht. Vertraut heisst noch nicht gewusst.