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Zeichne eine Mindmap statt einer Liste.

Eine Liste liest man von oben nach unten. Ein Thema ist aber kein Stapel, sondern ein Netz. Die Mindmap zeigt dieses Netz: das Thema in der Mitte, die Hauptgedanken als Äste, Details als Zweige. Mit Farben, Symbolen und kleinen Zeichnungen wird daraus ein Bild, das du dir merken kannst.

Warum das wirkt

Beim Zeichnen entscheidest du, was wohin gehört und was zusammenhängt. Dieses Ordnen ist echte Denkarbeit, und genau sie bleibt hängen. Abschreiben dagegen geht fast ohne Nachdenken.

Eine Auswertung von 55 Studien hat Begriffsnetze untersucht, eine nahe Verwandte der Mindmap. Wer mit solchen Karten lernte, behielt mehr als mit Texten, Listen oder Gliederungen. Und weil alles auf einer Seite steht, hast du den Überblick auf einen Blick.

Beispiel zum Thema Wasser: Hauptäste in Grossbuchstaben, die Wörter direkt auf den Linien.

So probierst du es aus

  1. 1Das Thema in die Mitte. Weisses Blatt im Querformat, ohne Linien. Das Thema gross in die Mitte, gern mit einem kleinen Bild.
  2. 2Äste mit einem Wort. Pro Ast ein Hauptgedanke, in Grossbuchstaben. Pro Zweig ein Stichwort in normaler Schrift. Schreib die Wörter direkt auf die Linien, ein Wort pro Linie, keine Sätze.
  3. 3Farben, Symbole, Bilder. Jeder Hauptast bekommt seine Farbe. Kleb Bilder dazu, zeichne Pfeile, wo Dinge zusammenhängen. Kreativ werden ist erwünscht.

Eine Seite, ein Thema, ein Blick.

Arto Steiner

So habe ich es erlebt

Nach dem Hören war die Mindmap mein zweites Werkzeug, gezeichnet mit dem Vierfarben-Kugelschreiber. Ein ganzes Thema auf einer Seite, auf einen Blick.

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