Notier mit Bildern, nicht nur mit Wörtern.
Sketchnotes sind Notizen mit Bildern: Stichworte in grosser Schrift, Pfeile, Rahmen, kleine Figuren. Du schreibst nicht mit, was gesagt wird, sondern hältst fest, was du verstanden hast. Am Ende passt ein ganzer Vortrag auf eine Seite, und die Seite erzählt die Geschichte.
Warum das wirkt
Zeichnen zwingt dich zu verdichten: Was ist der Kern, und wie hängt es zusammen? In Versuchen der Universität Waterloo merkten sich Teilnehmende gezeichnete Begriffe deutlich besser als aufgeschriebene, auch wenn sie nicht gut zeichnen konnten.
Bilder geben dem Gedächtnis zusätzliche Haken (siehe «Zeichne die Idee.»). Zeichentalent braucht es dafür nicht: Kreise, Pfeile, Strichmännchen und Sterne genügen.
So probierst du es aus
- 1Zehn Symbole üben. Glühbirne für Idee, Ausrufezeichen für wichtig, Pfeil für «daraus folgt», Wolke für eine offene Frage. Zeichne sie ein paarmal, dann sitzen sie.
- 2Grosse Überschriften, wenig Text. Pro Gedanke ein Stichwort und ein Symbol. Rahmen und Pfeile zeigen, was zusammengehört.
- 3Danach nacherzählen. Erklär jemandem den Vortrag anhand deiner Seite. So prüfst du, ob alles drauf ist.
Strichmännchen reichen völlig.
Welche Methoden passen zu deinem Kopf?
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