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Teil dein Blatt in drei Felder.

Die meisten Notizen werden einmal geschrieben und nie mehr angeschaut. Die Cornell-Methode macht aus der Notiz ein Werkzeug zum Abfragen. Entwickelt hat sie Walter Pauk an der Cornell-Universität in den 1950er-Jahren.

Warum das wirkt

Das Feld links zwingt dich, aus dem Stoff Fragen zu machen. Dabei denkst du nach, statt nur abzuschreiben. Später deckst du die Notizen ab und fragst dich mit den Fragen links ab. Das ist Abfragen statt Nachlesen (siehe «Lies es nicht nochmals. Frag dich ab.»).

Die Zusammenfassung unten verlangt, das Wichtigste in wenigen Sätzen in eigenen Worten zu sagen. Genau dort merkst du, ob du es verstanden hast.

So sieht ein Cornell-Blatt aus.

So probierst du es aus

  1. 1Das Blatt einteilen. Zieh links eine Linie, etwa ein Drittel der Breite, und unten eine Querlinie, etwa fünf Zeilen über dem Rand.
  2. 2Rechts notieren, links fragen. Beim Lernen notierst du rechts Stichworte und Skizzen. Danach schreibst du links zu jedem Abschnitt eine Frage.
  3. 3Zusammenfassen und abdecken. Fass unten in zwei, drei Sätzen zusammen. Zum Wiederholen deckst du die rechte Seite ab und beantwortest die Fragen links.

Eine Notiz, die dich abfragt, ist mehr wert als drei, die du nur liest.

Welche Methoden passen zu deinem Kopf?

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