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Mythos: «Ich bin ein visueller Lerntyp.»

Visuell, auditiv, kinästhetisch: Viele haben in der Schule gehört, dass jeder Mensch einen Lerntyp hat und am besten so lernt. Es klingt einleuchtend. Die Forschung findet dafür aber keinen Beleg.

Warum das wirkt

2008 haben vier Lernforscher die Studien dazu ausgewertet. Ihr Fazit: Es gibt keinen brauchbaren Nachweis, dass Menschen besser lernen, wenn der Unterricht zu ihrem angeblichen Lerntyp passt. Vorlieben gibt es durchaus. Sie sagen aber nicht voraus, womit jemand besser lernt.

Was stattdessen zählt: Die Methode muss zum Stoff passen. Eine Landkarte lernst du mit den Augen, eine Aussprache mit den Ohren. Und viele Methoden wirken bei fast allen: abfragen, verteilt wiederholen, mischen, Wort und Bild verbinden.

Trotzdem ist jeder Kopf anders: im Vorwissen, in der Konzentration, in dem, was ihn interessiert und wo er hängen bleibt. Genau darum schauen wir bei Kopfgerecht nicht auf einen Typ, sondern darauf, wo es bei dir hakt und welche Methoden bei dir wirken.

Statt einer Schublade: Wort, Bild und Ton verbinden.

So probierst du es aus

  1. 1Mehrere Kanäle nutzen. Verbinde Wort, Bild und Ton. Eine Skizze zum Text hilft fast allen.
  2. 2Die Methode nach dem Stoff wählen. Vokabeln abfragen, Abläufe zeichnen, Aussprache hören.
  3. 3Ausprobieren und messen. Teste zwei Methoden und frag dich danach ab. Das Ergebnis zählt, nicht das Gefühl.

Es gibt keinen Lerntyp. Aber es gibt deinen Kopf.

Welche Methoden passen zu deinem Kopf?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, wo es bei dir hakt und was du gleich ausprobieren kannst.

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