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Übe durcheinander.

Zehn Aufgaben vom gleichen Typ hintereinander: Ab der dritten läuft es fast von selbst. In der Prüfung sind die Aufgaben aber gemischt, und plötzlich weisst du nicht mehr, welcher Lösungsweg passt.

Warum das wirkt

Wenn du gemischt übst, musst du bei jeder Aufgabe zuerst erkennen, welcher Weg passt. Genau diese Entscheidung brauchst du in der Prüfung.

In einem Mathematik-Versuch übten Studierende entweder blockweise oder gemischt. Beim Üben waren die Blocklernenden besser. Beim Test eine Woche später lösten die gemischt Übenden aber 63 % der Aufgaben richtig, die anderen nur 20 %.

So probierst du es aus

  1. 1Aufgaben aus mehreren Kapiteln. Nimm zum Beispiel je drei Aufgaben aus drei verschiedenen Themen.
  2. 2Zufällig mischen. Karten mischen oder die Reihenfolge würfeln.
  3. 3Jedes Mal fragen: Welcher Weg passt?. Benenne den Lösungsweg, bevor du rechnest oder schreibst.

Gemischtes Üben fühlt sich langsamer und holpriger an. Lass dich davon nicht täuschen: Es wirkt besser, gerade weil es schwerer ist.

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