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Beweg dich, bevor du lernst.

Nach einem langen Tag im Sitzen ist der Kopf oft träge. Statt gleich weiterzusitzen, lohnt sich ein kurzer Umweg: zügig um den Block gehen, Treppen steigen, ein paar Minuten Velo fahren. Danach setzt du dich wacher hin.

Warum das wirkt

Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und macht wacher. Eine Auswertung von über 70 Studien zeigt: Nach kurzer körperlicher Aktivität schneiden Menschen bei Aufgaben zu Aufmerksamkeit und Gedächtnis etwas besser ab. Der Effekt ist klein, aber verlässlich.

Am meisten bringt mässige Anstrengung. Du kommst leicht ausser Atem, kannst aber noch reden. Ein Marathon vor dem Lernen macht eher müde.

So probierst du es aus

  1. 110 bis 20 Minuten bewegen. Zügig gehen, Treppen steigen, Velo fahren, tanzen. Hauptsache, der Puls geht etwas hoch.
  2. 2Kurz durchatmen. Ein Glas Wasser, ein paar Atemzüge, dann hinsetzen.
  3. 3Mit dem Schwierigen beginnen. Nutze die frische Konzentration für die anspruchsvollste Aufgabe (siehe «Iss zuerst den Frosch.»).

Erst die Beine, dann der Kopf.

Arto Steiner

So habe ich es erlebt

Hinter meinem Bürostuhl habe ich einen Rebounder aufgestellt, ein Mini-Trampolin. Es ist klein genug, um es schnell zu versorgen. In den Pomodoro-Pausen bin ich darauf ein bisschen gesprungen, im sogenannten «Health Bounce»: Die Füsse bleiben fast auf der Matte, ich wippe nur leicht auf und ab. Gleichzeitig habe ich die Fenster weit geöffnet und die Luft im Büro ausgetauscht.

Welche Methoden passen zu deinem Kopf?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, wo es bei dir hakt und was du gleich ausprobieren kannst.

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